#fuxundschalter


 

Der Fux betritt die Küche, macht sich einen Kaffee und denkt nach. Denn oft gerät er in Panik, wenn er an die Zukunft denkt, und wie sich diese noch gestalten wird. Wird sein Aussehen sich verändern? Wird er immer noch bei der gleichen Firma arbeiten? Verdient er genug Geld? Wird er umziehen oder bleiben? Wird, will er sich verändern? Ist er glücklich? Ist er traurig? Er kann nicht anders. Ständig trägt er diese Sorgen mit sich. Wie eine schwere Rüstung. Was ist, wenn er alles verliert, was ihm lieb ist? Seine Miniaturfiguren auf der Fensterbank. Die Neue Enzyklopädie der Kunst. Alle zehn Bände. Sein Auto. Seinen Führerschein. Die Festplatte mit den 356.000 Bilddateien. Seinen Computer mit den vielen selbst angelegten Playlists für unterschiedliche Lebenslagen. Seine Lust. Am Leben. Und wie soll er sich vor Augen führen, dass dieses sein einziges Leben ist? Wie? Wann hört das auf? Wann nehmen die Sorgen ab? Wann fängt er an zu leben? Der Fux schnappt sich seine Tasche, stellt die Tasse auf den Tisch. Geht zur Wohnungstür, drückt den Schalter und ist raus...